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„Aus Sicht der Jusos Rhein-Sieg ist es ein unhaltbarer Zustand, wenn Treppen und Durchgänge in überfüllten Regionalzügen, wie dem Rhein-Sieg-Express, als Sitz- und Stehplatz benutzt werden müssen, obwohl „1. Klasse“-Plätze oftmals komplett leer sind. Es ist absurd, dass unbesetzte Sitzplätze durch die Landschaft fahren, während für die zahlreichen Nutzer von z.B. Schüler- , Berufs-, Monats- oder Studententickets zu wenig Raum in der „2.Klasse“ zur Verfügung steht“, beschreibt die Juso-Kreisvorsitzende Sara Zorlu die Situation, „Noch absurder wird dieses Verfahren, wenn Fährgäste, nur weil sie sich aus Mangel an Platz beispielsweise auf der Treppe zur 1. Klasse befinden, ein Bußgeld zahlen sollen. So etwas stößt völlig zu Recht auf Unverständnis bei den Bahn-Kunden. Dieser miserable Umgang der Bahn mit ihren Kunden ist leider kein Einzelfall, überfüllte Züge meist sogar der Regelfall.“



Tradition muss nicht langweilig sein! Das bewiesen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Arbeiterlieder-Seminars der Jusos Rhein-Sieg in Eitorf. Auf dem Programm standen Geschichte und Geschichten aus der internationalen Arbeiterbewegung und vor allem viel Gesang. Fachkundig informierten die Referenten Kathrin Lammerich und Folke große Deters die anwesenden Rhein-Sieg-Jusos. Zu theorielastig wurde es aber dennoch nicht. Im Mittelpunkt stand die Praxis und damit das gemeinsame Singen von bekannten und unbekannteren „Hits“ der Arbeiterbewegung, darunter natürlich die „Internationale“, „Die Arbeiter von Wien“, „Bella ciao“ oder „Auf, auf zum Kampf“.