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Donnerstag, den 26. Januar 2012 um 12:03 Uhr - Geschrieben von: Jusos Rhein-Sieg

JUSOS FORDERN EINE ABSCHAFFUNG DER 1. KLASSE IN REGIONALVERKEHRSZÜGEN


Andreas Morlok  / pixelio.de
© Andreas Morlok / pixelio.de
Steigende Energiekosten, insbesondere Benzinpreise, erhöhtes Verkehrsaufkommen sowie steigendes Umweltbewusstsein führen dazu, dass immer mehr Menschen, meist Pendler/Innen, das Auto stehen lassen und auf den öffentlichen Personennahverkehr umsteigen. Hierfür muss entsprechend geplant und genügend Angebot in Form von Fahrten und Sitzplätzen zur Verfügung gestellt werden. Dies allerdings passiert bis heute nicht optimal. Gerade zu Hauptverkehrszeiten sind Regionalverkehrszüge häufig völlig überfüllt. Trotzdem werden weiterhin nicht genutzte Plätze für die „1.Klasse“ freigehalten.

„Aus Sicht der Jusos Rhein-Sieg ist es ein unhaltbarer Zustand, wenn Treppen und Durchgänge in überfüllten Regionalzügen, wie dem Rhein-Sieg-Express, als Sitz- und Stehplatz benutzt werden müssen, obwohl „1. Klasse“-Plätze oftmals komplett leer sind. Es ist absurd, dass unbesetzte Sitzplätze durch die Landschaft fahren, während für die zahlreichen Nutzer von z.B. Schüler- , Berufs-, Monats- oder Studententickets zu wenig Raum in der „2.Klasse“ zur Verfügung steht“, beschreibt die Juso-Kreisvorsitzende Sara Zorlu die Situation, „Noch absurder wird dieses Verfahren, wenn Fährgäste, nur weil sie sich aus Mangel an Platz beispielsweise auf der Treppe zur 1. Klasse befinden, ein Bußgeld zahlen sollen. So etwas stößt völlig zu Recht auf Unverständnis bei den Bahn-Kunden. Dieser miserable Umgang der Bahn mit ihren Kunden ist leider kein Einzelfall, überfüllte Züge meist sogar der Regelfall.“
 
Sonntag, den 11. Dezember 2011 um 16:00 Uhr - Geschrieben von: Jusos Rhein-Sieg

"Völker, hört die Signale!"


Gelungenes Arbeiterlieder-Seminar der Jusos Rhein-Sieg


Arbeiterliederseminar 2011Tradition muss nicht langweilig sein! Das bewiesen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Arbeiterlieder-Seminars der Jusos Rhein-Sieg in Eitorf. Auf dem Programm standen Geschichte und Geschichten aus der internationalen Arbeiterbewegung und vor allem viel Gesang. Fachkundig informierten die Referenten Kathrin Lammerich und Folke große Deters die anwesenden Rhein-Sieg-Jusos. Zu theorielastig wurde es aber dennoch nicht. Im Mittelpunkt stand die Praxis und damit das gemeinsame Singen von bekannten und unbekannteren „Hits“ der Arbeiterbewegung, darunter natürlich die „Internationale“, „Die Arbeiter von Wien“, „Bella ciao“ oder „Auf, auf zum Kampf“.


Die ausgewählten Lieder boten einen Einblick in die gedanklichen Traditionslinien der SPD und Jusos, zeigten aber vielfach auch noch Aktualität.


„Gerade wir als Jusos erinnern die SPD immer wieder an ihre Wurzeln und ihre Herkunft. Wer heute linke Politik macht, kann das mit einem Blick auf eine lange und stolze Geschichte tun. Daran sollte das Seminar erinnern und das ist uns auch gelungen“, freut sich der Juso-Kreisvorstand.

 
Dienstag, den 15. November 2011 um 13:54 Uhr - Geschrieben von: Alexander Jüdes

Arbeiterliederseminar 2011


Arbeiterliederseminar
 
Samstag, den 29. Oktober 2011 um 18:31 Uhr - Geschrieben von: Jusos Rhein-Sieg

Endlich mehr Geld für junge Freiwillige


Forderung der Jusos Rhein-Sieg wird endlich umgesetzt


Bereits im Juni 2010 beantragten die Jusos Rhein-Sieg gemeinsam mit der SPD-Kreistagsfraktion, dass Absolventinnen und Absolventen eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) an den Förderschulen im Rhein-Sieg-Kreis eine angemessenere Vergütung für ihre Arbeit bezahlt werden soll. Im Vergleich zu ebenfalls beschäftigten Zivildienstleistenden und Freiwilligen anderer Träger (z.B. in Bonn) fiel das gezahlte „Taschengeld“ mit 180 € monatlich mehr als dürftig aus und zeugte mehr von Missachtung der freiwilligen Arbeit als von wirklicher Anerkennung. Besonders unangemessen musste die finanzielle Vergütung erscheinen, wenn die Freiwilligen des Kreises auf ihren Bildungsseminaren von Freiwilligen des Arbeiter-Samariter-Bundes aus Bonn erfahren mussten, dass dort für die gleiche Leistung fast 200 Euro mehr im Monat gezahlt wurden.

Die Kreisverwaltung lehnte eine Erhöhung zunächst ab. Man schätze zwar die Arbeit der Freiwilligen, müsse aber auf den Haushalt achten. Die von den Jusos geforderte Erhöhung von 180 € auf mindestens 350 € hätte den Rhein-Sieg-Kreis aber wohl kaum in den finanziellen Ruin getrieben. Auch Abgeordnete von CDU und FDP bewerteten die Leistungen des Kreises als ausreichend. Mehr zahlen wollte man nur in dem Falle, dass sich nicht mehr genügend Freiwillige zu den bestehenden Bedingungen, also ca. einem Euro pro Stunde für eine anstrengende, anspruchsvolle und gesellschaftlich sehr wichtige Aufgabe, fänden.


Erfreut konnten die Jusos Rhein-Sieg nun erfahren, dass ihre Forderung jetzt doch umgesetzt wird. Durch den Wegfall des Zivildienstes werden mehr freiwillige Helferinnen und Helfer gebraucht. Um die Vergütung dem Niveau des neuen Bundesfreiwilligendienstes anzupassen, steigen nun auch die monatlichen Zahlungen an die FSJ`ler/Innen auf 300 Euro. Das Geld dafür kommt allerdings nicht vom Kreis, sondern großenteils aus Bundesmitteln.

 
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